Father and son

Anders als Cat Stevens will ich nicht fortgehen, sondern -fahren. Und zwar in den Urlaub mit meinem Sohn. Ein Bekannter hat mir neulich erzählt, dass er mit jedem seiner vier Söhne, als diese 10 Jahre alt wurden, einen Vater-Sohn-Urlaub gemacht hat. Diese Idee fand ich klasse und habe sie meiner Frau und später dann meinem Sohn erzählt. Er war ebenso begeistert, fragte aber leicht misstrauisch, ob wir denn mit dem Motorrad fahren würden? Auf die Idee war ich selber noch gar nicht gekommen ;-) Ich bot ihm an, dass wir ja mal eine ganz kleine Runde zusammen drehen könnten und er dann entscheiden könne, ob er das möchte.

Die Begeisterung nach der kurzen Probefahrt war riesig und wir mussten sofort auf die Jagd nach Motorradkleidung für Kinder gehen. Mittlerweile haben wir alles zusammen und mein Sohn fragt jeden Tag, ob wir denn nun am Wochenende eine größere Runde drehen würden. Sehr gerne bin ich natürlich dazu bereit, mache mir aber gleichzeitig Gedanken über den Urlaub. Meine Idee ist eigentlich, dass wir nicht allzu weit wegfahren und dort eine Woche verbringen. Neben Motorradtouren stünden bei einem Vater-Sohn-Urlaub natürlich auch Kinobesuch, Schwimmen gehen und einige andere Dinge mehr auf dem Programm. Das hieße also ein landschaftlich schönes Gebiet für Touren zu finden, dass gleichzeitig auch genug Infrastruktur für obige Aktivitäten bietet und nicht allzu weit von Hamburg entfernt ist. Ich bin noch nicht näher in die Suche eingestiegen, stehe aber momentan vor einem großen Fragezeichen.

Mal sehen, was die erste Tagestour mit meinem Sohn ergibt. Vielleicht legt sich die Begeisterung auch wieder und ich muss ganz anders planen.

Urlaub

Ich habe den Sommerurlaub dieses Jahr in Norditalien mit der Familie verbracht. Einige Eindrücke davon kann man auf meinem Google+ Profil bekommen. Ich möchte hier aber noch kurz ein Resümee aus Motorradfahrer-Sicht ziehen. In der ersten Woche waren wir am Lago Maggiore. Da habe ich noch gesagt, dass ich mir Motorradfahren dort nicht vorstellen kann. Es war einfach zu eng und zu voll mit Fahrradfahrern, Dosen und natürlich mit Bikern. In der zweiten Woche waren wir am Mittelmeer. Auch da war es direkt am Meer deutlich zu hektisch und zu voll. In den Städten wimmelt es nur so von Rollern und Motorräder. Im Hinterland, in den Bergen allerdings habe ich die Bonnie vermisst. Dort gab es viele kleine Straßen mit schönen Kurven, immer wieder bergauf und bergab und fast ohne Verkehr.

Wunderbar war es auch in Venetien, wo wir in den sogenannten „Euganeischen Hügeln“ Colli Euganei wohnten. Diese Hügelkette liegt mitten in der Po-Ebene. Eigentlich ist das dort so platt wie bei uns in Norddeutschland, bis man plötzlich auf diese kleinen Hügel (max. 600 m) trifft und man kilometerlang kurvige Bergstraßen und Serpentinen fahren kann. Dementsprechend war dort am Wochenende „die Hölle los“, so wie es bei uns wohl im Harz oder im Schwarzwald. Ein bisschen Mitgefühl hatte ich mit den Anwohnern, aber auch nur ein bißchen ;-)

Colli Euganei

Colli Euganei


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