Schnapper

Für alle Triumph-Fahrer hier mein Schnäppchen-Tipp: Schaut ab und zu mal bei World Of Triumph vorbei. Bei diesem englischen Online-Händler bekommt man Teile und Zubehör für seine Triumph und Kleidung aus der Kollektion des englischen Motorrad-Herstellers. Im „Sale“ könnt ihr da wirkliche Schnäppchen machen, außerdem sind die sehr fix mit der Lieferung. Bei meiner jetzigen Bestellung hat es nur drei Werktage aus England gedauert.
Zu meiner neuesten Errungenschaft gehört die Sommerjacke Newham für umgerechnet weniger als 70 €. Sie macht einen schweren, wertigen Eindruck, enthält bereits Schulter- und Ellbogen-Protektoren und kann mit einem Rückenprotektor nachgerüstet werden. Als Zugabe habe ich mir noch eine Wintermütze – ja er kommt leider demnächst – gegönnt und für meine Söhne jeweils ein Kids Bonnie T-Shirt ( < 4 €) gekauft. Die 15 Pfund Versandkosten lassen sich bei diesen Preisen wirklich verschmerzen. [caption id="attachment_165" align="aligncenter" width="600" caption="Meine Schäppchen"]Klamotten von World Of Triumph[/caption]

Motorrad-Wochenende

Während ich am ersten September-Wochenende die Gelegenheit hatte zum Hamburger Stadtpark Revival zu gehen (Bilder davon später), gab es zeitgleich etwas weiter im Süden wohl eine sehr coole Veranstaltung für die Freunde von Café Racern, das Glemseck 101. Geile Boiks, coole Typen und schöne Frauen. Ich wollte euch ein paar Fotos von Jörn nicht vorenthalten, wie immer tolle Bilder, die deutlich sagen: „Da will ich auch mal hin“.
Glemseck 101
Ducati
Yamaha
Die ganze Bilderstrecke von Jörn gibt es im Thruxton-Forum.

Stadtpark Revival 2011

Am Wochenende konnte ich nun zum zweiten Mal das Hamburger Stadtpark Revival besuchen. Auf einer abgesperrten Strecke versuchen zumeist ältere Männer in ihren fliegenden alten Kisten Show- oder Gleichmäßigkeitsrennen zu fahren. Mich interessieren dabei natürlich vorrangig die Motorräder. Allerdings sind bei den Autos auch einige Leckerlies dabei, die mir gefallen könnten, mein Budget für Fahrzeuge aber um Einiges überschreiten. Daher ist auch die Klientel im Fahrerlager der 4-rädrigen Maschinen entsprechend auf anderem, manchmal „zu hohem“ Niveau.
Da ist eine Besichtigung im Fahrerlager der Motorräder schon interessanter. Hier wird noch geschraubt und gebastelt und die Fahrer und Besitzer der Maschinen pflegen ihre Schätzchen mit viel Liebe. Ich traf dort auf einige Teilnehmer aus dem Thruxton-Forum, die mit einer Triumph T 140 bzw. einer Norton FT 920 teilnahmen.

Leider war der Samstag von einigen Unfällen überschattet. Der Ablauf geriet daduch arg durcheinander, so dass mir diesmal leider nicht vergönnt war die Haudegen und ihre Schmiermaxe in den alten Renngespannen zu sehen. Eines der Highlights bei dieser Veranstaltung.

Mehr Bilder findet ihr im Moppedblog oder bei foto37.net

Vorfreude

Diese Jahr musste das grosse Triumph-Classic-Forumstreffen im Schwarzwald leider ohne mich stattfinden. Sohnemann hatte Geburtstag und die Star Wars-Party musste natürlich organisiert werden. In 2012 findet das Treffen aber wieder am Himmelfahrtswochenende am Bayernturm in Franken statt. Ich habe mich mit meinem letztjährigen Mitstreiter bereits angemeldet und freue mich tierisch auf dieses Event und die damit verbundene (für mich) große Motorradtour. Außerdem freue ich mich am Samstag mit der Familie zum Hamburger Stadtpark-Revival zu gehen.

Urlaub

Ich habe den Sommerurlaub dieses Jahr in Norditalien mit der Familie verbracht. Einige Eindrücke davon kann man auf meinem Google+ Profil bekommen. Ich möchte hier aber noch kurz ein Resümee aus Motorradfahrer-Sicht ziehen. In der ersten Woche waren wir am Lago Maggiore. Da habe ich noch gesagt, dass ich mir Motorradfahren dort nicht vorstellen kann. Es war einfach zu eng und zu voll mit Fahrradfahrern, Dosen und natürlich mit Bikern. In der zweiten Woche waren wir am Mittelmeer. Auch da war es direkt am Meer deutlich zu hektisch und zu voll. In den Städten wimmelt es nur so von Rollern und Motorräder. Im Hinterland, in den Bergen allerdings habe ich die Bonnie vermisst. Dort gab es viele kleine Straßen mit schönen Kurven, immer wieder bergauf und bergab und fast ohne Verkehr.

Wunderbar war es auch in Venetien, wo wir in den sogenannten „Euganeischen Hügeln“ Colli Euganei wohnten. Diese Hügelkette liegt mitten in der Po-Ebene. Eigentlich ist das dort so platt wie bei uns in Norddeutschland, bis man plötzlich auf diese kleinen Hügel (max. 600 m) trifft und man kilometerlang kurvige Bergstraßen und Serpentinen fahren kann. Dementsprechend war dort am Wochenende „die Hölle los“, so wie es bei uns wohl im Harz oder im Schwarzwald. Ein bisschen Mitgefühl hatte ich mit den Anwohnern, aber auch nur ein bißchen ;-)

Colli Euganei

Colli Euganei


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Bonneville am Morgen

Aufwachen, die Vorhersagen scheinen zu stimmen, blauer Himmel! Unter die Dusche und Anziehen, Jeans und ein leichtes T-Shirt reichen, gut ein längeres noch drüber, es ist noch frisch draussen.

Stiefel und Lederjacke an, Tuch bis zur Nase hochziehen, Davida auf und die Bonnie befreien. Zu lange hat sie schon auf mich warten müssen und ich auf sie. Choke und dann anlassen. Herrlich blubbert der Twin vor sich hin. Handschuhe an und die Aviator-Brille aufgesetzt, ersten Gang und langsam aus dem Wohngebiet raus. Wo fahre ich lang? Egal, ist nicht wichtig. Aus dem Ort raus und den Sound der Auspuffanlange beim Beschleunigen geniessen. Der Windzug ist noch herrlich kühl im Gesicht. Es riecht nach Gras, manchmal noch ein bißchen nach Regen und nach Wald. Ich geniesse.

Die ersten Kurven noch leicht verhalten, doch die Bonnie und ich haben uns schnell wieder aneinander gewöhnt. Die Fahrt wird ein wenig schneller, die Sonne scheint und niemand stört uns. Die spärlichen Kurven machen Spaß und werden zelebriert, Wiesen, Wälder und ab und an mal ein kleines malerisches Dorf. Düfte, Fahrtwind und herrliche musikalische Untermalung durch die Bonnie. Ich denke an nichts, nicht an die nächsten Termine, nicht an den Job, nicht an die Familie, nicht an den nächsten Urlaub. Ich geniesse.
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Winter und Technik

Der nächste Winter war ähnlich hart wie der erste, viel und ausdauernd Schneeschippen, an Motorradfahren war nicht zu denken. Diese harte Zeit wird in Hamburg immer unterbrochen von einem Technikseminar. Wieder trifft man lauter nette Leute, die sogar aus München angereist waren und schon das ein oder andere Fässchen auf der langen Bahnfahrt „verzehrt“ hatten. Ich stellte mich dennoch gerne als „Taxi“ zur Verfügung. Mopedschraube, der in ganz Deutschland und darüber hinaus als Ikone auf dem Fach des Twin-Tunings angesehen ist (siehe Projekt http://www.tridays-eleven.com/), stellt sich hier privat zur Verfügung und weist uns Nichtwissende in die Tiefen der Vergaser- und Motorentechnik ein. Auch wenn er mich diesen Tag das ein oder andere Mal abgehängt hat, ist es immer wieder toll zu sehen, wie er ganz ruhig auch Anfängern die technischen Details sehr anschaulich erklären kann.

Zylinderkopf

Zylinderkopf


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Neue Puschen

Mitte März hatte der Winter doch ein Einsehen und verkroch sich wieder zurück nach Finnland. Ich hatte bei meinen Ausflügen auf der Bonnie schon ein paar Mal Kontakt mit Regen und Nässe und dabei keine guten Erfahrungen mit der Originalbereifung der Triumph Bonneville von Metzeler gemacht. Es sollten also neue Reifen her. Ich war schnell bei dem Continental Trail Attack oder dem Pirelli MT60. Beide wurden von vielen Triumph-Fahrern empfohlen, sind aber vom „Charakter“ her völlig unterschiedlich. Der Trail Attack wird zwar auch als Enduro-Reifen verkauft, sah mir aber doch zu modern für die Bonneville aus. Der MT60 ist ein recht kerniger Stollenreifen, dem aber gute Strasseneigenschaften nachgesagt werden und der vor allem auch bei Nässe sehr gut sein soll. Ich entschied mich also auch aus optischen Gründen für den Pirelli. Sieht wirklich verdammt sexy aus und fährt sich auch zusammen mit dem Lenker deutlich besser. Man gewöhnt sich auch recht schnell an das leichte Rumpeln beim Rollen an eine rote Ampel.

Bonnie mit Pirelli MT60

Bonnie mit Pirelli MT60

Die neuen Schuhe wurden dann bei einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Lüneburg eingeweiht. Ich konnte lernen, dass ein blockierendes Hinterrad gar nicht so schlimm ist, und zog ein paar schwarze Striche auf den Asphalt des Testgeländes. Ein tolles Training, wirklich zu empfehlen, das nächste Mal werde ich aber vermutlich ein reines Kurventraining anstreben.

Ein echtes Britbike

Die nächsten „Verschönerungen“ meiner Bonnie lagen im rein optischen Bereich. Ich habe mir ein paar Teile aus den USA bei New Bonneville Parts bestellt, dabei aber gemerkt, dass ich inkl. Versand und Zoll nicht günstiger abschneide als bei örtlichen Versendern. Die Bonnie zeigt seither ziemlich deutlich, dass ihre Wurzeln auf der Insel liegen.

Bonnie mit Union Jack Tankcover