Father and son

Anders als Cat Stevens will ich nicht fortgehen, sondern -fahren. Und zwar in den Urlaub mit meinem Sohn. Ein Bekannter hat mir neulich erzählt, dass er mit jedem seiner vier Söhne, als diese 10 Jahre alt wurden, einen Vater-Sohn-Urlaub gemacht hat. Diese Idee fand ich klasse und habe sie meiner Frau und später dann meinem Sohn erzählt. Er war ebenso begeistert, fragte aber leicht misstrauisch, ob wir denn mit dem Motorrad fahren würden? Auf die Idee war ich selber noch gar nicht gekommen ;-) Ich bot ihm an, dass wir ja mal eine ganz kleine Runde zusammen drehen könnten und er dann entscheiden könne, ob er das möchte.

Die Begeisterung nach der kurzen Probefahrt war riesig und wir mussten sofort auf die Jagd nach Motorradkleidung für Kinder gehen. Mittlerweile haben wir alles zusammen und mein Sohn fragt jeden Tag, ob wir denn nun am Wochenende eine größere Runde drehen würden. Sehr gerne bin ich natürlich dazu bereit, mache mir aber gleichzeitig Gedanken über den Urlaub. Meine Idee ist eigentlich, dass wir nicht allzu weit wegfahren und dort eine Woche verbringen. Neben Motorradtouren stünden bei einem Vater-Sohn-Urlaub natürlich auch Kinobesuch, Schwimmen gehen und einige andere Dinge mehr auf dem Programm. Das hieße also ein landschaftlich schönes Gebiet für Touren zu finden, dass gleichzeitig auch genug Infrastruktur für obige Aktivitäten bietet und nicht allzu weit von Hamburg entfernt ist. Ich bin noch nicht näher in die Suche eingestiegen, stehe aber momentan vor einem großen Fragezeichen.

Mal sehen, was die erste Tagestour mit meinem Sohn ergibt. Vielleicht legt sich die Begeisterung auch wieder und ich muss ganz anders planen.