Triumph Media Days (lang)

Wie schon angekündigt, wurde ich von Triumph zu den sogenannten „Media Days“ – oder auch Pressetagen – eingeladen. Das ist eine Veranstaltung bei der Triumph Pressevertretern – und mittlerweile auch Internet-Bloggern – die aktuelle Produktpalette präsentiert und zum Probefahren einlädt. Die Veranstaltung war toll organisiert, inkl. Beköstigung, Tour-Guides und professionell erstellten Fotos war alles optimal an diesem Tag, an dem wir sogar von Regen verschont geblieben sind.

Ich hatte mir ja schon ein paar Modelle zum Testen vorgenommen und checkte morgens kurz, ob denn auch alle Modelle vor Ort waren. Zum Einstieg wollte ich cruisen und eine Thunderbird fahren. Thunderbird heißt aber im aktuellen Modelljahr, dass man die Auswahl zischen drei verschiedenen Varianten hat. Ich entschied mich für die Thunderbird Storm, die einfach am coolsten aussah. Quasi doppelt soviel Kubik (1700 ccm) wie bei meiner Bonnie aus der selben Anzahl Zylinder, das wollte ich doch mal ausprobieren.

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Was soll ich sagen: der Donnervogel drückt ganz schön. Man kann auch aus untersten Drehzahlbereichen zügig beschleunigen, so dass die ersten Kurven im Taunus richtig viel Spaß machten. Ich blubberte sehr entspannt vor mich hin und genoß die gefühlte Coolness ;-). Ich blickte auch nicht einmal zum Tacho, was natürlich auch der Tatsache geschuldet sein mag, dass das Ding auf dem Tank positioniert ist. Beim ersten schnelleren Abbiegen und im nächsten Kreisverkehr in einem kleineren Örtchen hatte ich dann aber sehr schnell Bodenkontakt. Ich hatte mir extra die Storm ausgesucht, um z.B. die Trittbretter der LT zu vermeiden. Das nutzte aber nicht viel, die Bodenfreiheit ist wirklich sehr begrenzt. Bremsen, Beschleunigung, sogar der Sound, alles prima, für die schnelle Kurvenhatz aber nicht gemacht. Das weiß aber der geneigte Käufer.

Als Kontrastprogramm wählte ich anschließend die kleine Tiger XC mit einem 800 ccm Dreizylinder. Das war natürlich komplett anders. Motorensound gleicht eher einem Pfeifen und man muss eben mehr drehen und schalten, aber Agilität und Leichtfüßigkeit hatte ich nun über alle Maßen.

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Die Tiger machte richtig viel Spaß und ich fühlte mich nun leicht wie ein Vogel und gleich viel schneller ;-) Das Motorrad war wunderbar zu beherrschen, ich wünschte mir sie sofort als Alltagsmotorrad. Einzig meine rechte Hand machte mir nach einiger Zeit leichte Probleme, irgendwie war die Lenkposition noch nicht das Optimale. Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran es lag, vielleicht fehlte einfach ein wenig mehr Kröpfung.

Beim Zwischenstopp auf dem Feldberg tauschte ich, wie vorher vereinbart, mit einem Mitfahrer die kleine Tiger 800 XC gegen die große 1200-er Tiger Explorer. Der Kollege schimpfte sehr auf das Motorrad, was meinem mulmigen Gefühl – oder eher Respekt – gegenüber der „Dicken“ nicht zu Gute kam. Doch siehe da, alles passte perfekt. Es mag an meiner Größe von über 1,90 m liegen aber auf diesem Motorrad hatte ich den Eindruck mir könne überhaupt nichts passieren. Der Unterschied zur kleinen Tiger war doch erheblich. Natürlich war sie nicht ganz so agil, hatte dafür aber noch mehr Druck und es ließ sich nun wieder schaltfauler fahren.

explorer_action_2 © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Der Tiger zog wie auf Schienen durch den Taunus und ich begann mich mit den Instrumenten zu beschäftigen. Motorrad mit Tempomat, das musste mal ausprobiert werden. Doch die Schalter in der rechten Intrumenteneinheit waren so angeordnet, dass ich sie mit dem Daumen der rechten Hand nicht bedienen konnte ohne den Gasgriff loszulassen. Ich musste hinterher auch lernen, dass der Tempomat nur im sechsten Gang funktioniert, ich konnte diesem technischen Schnickschnack jedenfalls keinerlei Funktion entlocken. Ich stellte dabei aber auch fest, dass mir einfach ein wenig langweilig war. Auf Schienen fährt man dann doch besser mit der Bahn ;-)

explorer_details_53 © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Drei meiner vier Wunschmotorräder hatte ich damit schon „abgearbeitet“. Fehlte mir nur noch die Speedy auf meiner Liste, da jedoch nur eine Speed Triple zur Verfügung stand und @edigixxer einfach schneller war, ließ ich mich auf die Street Triple R ein. Ich hatte schon mal eine Street Triple als Werkstattersatzfahrzeug und keine allzu guten Erinnerungen an das Teil. Das Motorrad ist einfach ein wenig zu klein für mich und vor allem für meine Füße.

Aber damals hatte ich „nur“ eine normale Street und flaches Land zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, jetzt konnte ich eine „R“ im Taunus fahren. In Matt Graphit sah sie zudem noch verdammt gut aus.

MY14_Street Triple R_Matt Graphite_RHS © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Mir war klar, dass ich nun wieder mehr schalten und höher drehen musste durfte. Der kleine Dreizylinder machte mit den richtigen Kurven auch super viel Spaß. Vor allem die 4-Kolben Nissin-Bremsanlage haute mich – im wahrsten Sinne – (fast) vom Hocker. Mir war schon klar, dass die Bonnie eine, na ja, eher mäßige Bremse hat, was aber möglich ist, konnte ich jetzt erst lernen. Das verleitet natürlich dazu noch schneller zu fahren, noch später zu bremsen, macht aber richtig Laune. Mein Fazit kurz nach der Fahrt auf Twitter lautete: „Klein, hektisch, leider geil!! Street Triple R“

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Danke Triumph für diesen tollen Tag, mit vielen Eindrücken und netten Leuten. Ich habe endlich einige persönliche Kontakte zu meinen „Twitter-Stars“ ;-) knüpfen können. Außerdem bin ich vier tolle Motorräder gefahren, freue mich aber auch darauf mit meiner Bonnie mal wieder zu kommen und den Taunus unsicher zu machen.

Triumph Media-Days

Triumph hat Presse, Blogger und Forumsbetreiber zu den alljährlichen Media Days eingeladen, um die aktuelle Triumph Produktpalette zu testen. Dieses Jahr werde ich dabei sein und mich mal ein bisschen bei den anderen Modell umsehen. Mich interessieren vor allem die Tiger (klein und groß), Thunderbird und natürlich Speedy. Rocket wäre natürlich auch was Feines ;-)

Triumph Media Days

Ich werde jedenfalls von diesem Event berichten. Ich habe ja ansonsten lange nichts mehr von mir und der Bonnie hören lassen.

Schrauberseminar

Wie in jedem Winter Ende Januar, war ich am Wochenende auf einem Technikseminar, das über das Thruxton-Forum organisiert wurde. Gerufen hatte der Guru in Sachen Triumph-Twin-Tuning, Andreas Mecke, der auch maßgeblich an der Entwicklung der Tridays Eleven beteiligt war. Andreas kümmerte sich diesmal um das EFI-Tuning und machte sich mit Laptop die Hände zunächst nicht schmutzig.

Andreas Mecke

Ihm zur Seite stand der zweifache Glemseck-Gewinner Christopher Schenk. Christopher übernahm die Vergaser-Fraktion, ich schloss mich also seiner Gruppe an.

Christoper Schenk

Die Themen Umbedüsung, Trichter, Vergasernadel usw. waren mir nicht mehr ganz unbekannt, so konnte ich den Abend entspannt angehen ein paar schlaue Sprüchen bringen und mich nebenbei auch in einige Gespräche vertiefen.

Das Versuchsobjekt
Das Versuchsobjekt

Nach einer längeren Pause mit lecker Essen und viel Klönschnack ging es mit dem Thema Fahrwerk weiter. Andreas zeigte noch einmal eindrucksvoll an einem Vorführer auf, dass das serienmäßige Fahrwerk der Bonnevilles, Thruxtons und Scramblern in gewissen Situationen Schwächen hat. In den späten Abendstunden machte er sich dann noch an den Austausch der Gabelfedern eines zur Verfügung gestellten Scramblers. In handgestoppten 24 Sekunden waren die Federbeine ausgebaut ;-) und wurden fachmännisch zerlegt.

Auch dieses Thema war schon einmal auf der Tagesordnung, damals bin ich allerdings ziemlich schnell ausgestiegen. Diesmal wollte ich genauer aufpassen und tatsächlich mal prüfen, ob ich mir das nicht auch zutrauen würde. Ich habe zwar gesehen, dass das kein Hexenwerk ist, denke aber auch weiterhin, dass ich so etwas alleine (noch) nicht angehen würde. Der anschließende Austausch der hinteren Federbeine hat mir dann wieder besser gefallen ;-) Das Thema Fahrwerk behalte ich aber weiterhin auf dem Zettel, das werde ich irgendwann noch mal angehen.

Das Bittere an diesem Abend war das Thema an sich gepaart mit dem derzeit miesen Wetter (Schneefall, saukalt) in Hamburg. Man sprach über Motorräder, Straßenlage, Touren, schwelgte in Erinnerung und schlich im Verkaufsraum immer wieder um schöne Motorräder herum. Leider stecken wir aber im tiefsten Winter und die Straßenverhältnisse bändigen die immer größer werdende Lust, endlich wieder am Gashahn zu drehen. Wie schlimm muss es allerdings erst für den Besitzer der Scram gewesen sein, der seine hergerichtete Maschine bei leichtem Schneefall wieder in den Buli schieben musste.

Noch ein paar Eindrücke vom Abend:

Werkzeug
Selbst Hand anlegen, bei der Werkzeug-Wahl allerdings patzen.

Scrambler
Der fertige Scrambler.

Stilvoll gekleidet
Stilvoll gekleidet

Wick Vaporub
Wick Vaporub für den Simmerring.

Vielfalt, die dritte

In der heutigen Reihe über Umbauten aus dem geht es um handwerkliches Geschick und deren Blüten … und was für schöne ;-)

„Jolly Rogers“ hat seine Bonnie „thruxifiziert“. Dieses Motorrad mag nach außen hin noch nicht allzu spektakulär wirken, was Jolly aber dem Innenleben seiner Bonnie an Liebe gewidmet hat, macht mich immer wieder sprachlos. Von Zylinderkopfbearbeitung über abgedrehte Polräder, verlegter Batterie bis hin zu selbstgebauten Endtöpfen hat Jolly bestimmt jedes Teil seiner Triumph mindestens einmal überarbeitet oder ausgetauscht. Highlights sind aber der selbstgebaute Luftfilter-„Schnuffi“ aus einem PVC-Sanitärrohr und die in der Länge verstellbaren Ansaugstutzen aus dem Hifi-Bedarf. Ich kann hier leider gar nicht alles erwähnen, sein Thread über die durchgeführten Umbaumaßnahmen füllt im Forum mittlerweile 29 Seiten. Ihr könnt es an den Bildern erahnen, die alle einen anderen „Entwicklungsstand“ zeigen.

Jollys 1

Jollys 2

Jollys 3

Hier seht ihr noch zwei Bilder, die nur ein paar der inneren Werte von Jollys Bonnie dokumentieren sollen.
Innere Werte 1

Vorher – Nachher
Innere Werte 2

Die Schweizer scheinen viel technisches Geschick und vor allem viel Zeit zu haben ;-) Genau wie „Jolly Roger“ kommt auch „Jurby“ aus dem Land der Banken und der Toblerone. Er hat bis auf den Tank alle Alu-Teile selber hergestellt, selbst so was Profanes wie eine Tachohalterung ist eigens von ihm zusammen gedengelt. Ich habe wirklich Respekt vor Leuten, die solche Umbauvisionen entwickeln und sie dann auch noch handwerklich selber umsetzen können. Das Ergebnis ist ein wirklich geiles Mopped.

Selbstbau

Jurbys 1

Jurbys 2

Tachohalterung aus einem gefundenen Stück Alteisen:
Tachohalterung Rohling

Tachohalterung fertig

Mit solchen Maschinen kann mal dann auch stilecht am Glemseck teilnehmen.
Glemseck

Die dritte Maschine ist wieder einmal eine verscramblerte Bonneville. Manche erahnen, warum mein Motorrad so aussieht, wie es momentan aussieht, ich finde diese Art von Motorrädern einfach geil. Marc hat vor gut 2 1/2 Jahren sein Mopped im Forum mit den Worten „Bonneville erstmal fertig“ vorgestellt. Da sah sie so aus:
Marcs Vorserie

Daraus ist dann keine zwei Jahre später das hier geworden:
Marcs Bonnie 1

Marcs Bonnie 2

Purer Sex
Porno!

Mehr Vielfalt – Teil 2

In der Reihe „tolle Privat-Umbauten“ der Triumph Modern Classics, kommen wir heute zu Teil 2. Mindestens zwei weitere Teile sind noch in der Planung/Vorbereitung. Noch mal vielen Dank für die Freigabe der Bilder an die Ersteller!

Wie umbaufähig die Maschinen von Triumph sind, belegt der Alu Cafe Racer von „der Papa“. Er hat so ziemlich alles modifizieren lassen, was ging. Laut seinen Aussagen sind nur Schwinge, Rahmen und die Hinterradbremse unverändert geblieben. Einen solch radikalen Umbau habe ich sonst nur bei wenigen Motorräder, wie z.B. der Tridays Eleven gesehen.

Thrux von Papa 1

Thrux von Papa 2

Thrux von Papa 3

Bedeutend unspektakulärer kommt da der Scrambler von Heri her. Ich mag diese Maschine aber sehr. Zum Einen weil ich den Scrambler mag und zum anderen sind es einfach ein paar schöne kleine Verbesserungen, dieses von Natur aus schönen Motorrads. Die Lampen-Tacho-Lösung ist meiner Meinung nach vom Feinsten.

Heris Scrambler 1

Heris Scrambler Tacho

Heris Scrambler 2

Eine meiner Lieblingsmaschinen ist die Bonneville von „Korse“. Mag vielleicht auch daran liegen, dass sie von Fotograf Andres Herren topp in Szene gesetzt worden ist. Ich steh ja auf Stollenreifen, die Conti TKC 80 sind noch mal eine Ecke cooler als meine Pirelli MT60, aber ob die auf der Straße noch einigermaßen fahrbar sind?

Korses Bonnie 1

Korses Bonnie sw

Korses Bonnie 2

Prachtvolle Vielfalt

Da ja zur Zeit mieses Winterwetter vorherrscht und damit die triste Zeit für die meisten Motorradfahrer längst angebrochen ist, wollte ich meinen Blog nicht ohne Content belassen und euch einige tolle Umbauten von anderen Triumph-Fahrern präsentieren. Meine ersten Anfragen, ob ich die Bikes der Forumskollegen präsentieren darf, wurde ohne Ausnahme positiv beantwortet. Ich werde hier also eine kleine Serie mit tollen Maschinen starten.

Fangen wir mit dem Gründer des Thruxton-Forums Lars an. Lars hat eine – für einige vielleicht gewagte – orange Lackierung gewählt. Für mich passt das Jägermeister-Orange ganz hervorragend zum sonst dominierenden Schwarz seiner Bonneville. Die dank Stollenreifen zum Scrambler tendierende Maschine ist für mich eine der schönsten.

Lars Bonnie 1

Lars Bonnie 2

Lars Bonnie 3

Um mal den enormen Kontrast der Triumph Classic Twins darzustellen, kommt als nächstes die Thruxton von Urs aus der Schweiz. Eine tolle Maschine mit Alu-Tank und Halbschale in Racing-Green:

Urs Trux 1

noch in einem früheren Stadium:
Urs Thrux 2

Urs Thrux 3

Kommen wir zur einer weiteren Bonneville. Triumph bietet die Bonnie seit 2009 auch mit Leichtmetallfelgen und kleinerem Vorderrad an. Für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, als ich dann aber sah, was der amtierende Forums-Admin „abgeratzter“ aus seinem Motorrad gemacht hat, wurde ich doch ein wenig neidisch. „Back in black“:

Abgeratzters Bonnie 1

Abgeratzters Bonnie 2

Abgeratzters Bonnie 3

Die Bilder wurden alle von den Eigentümern der Maschinen erstellen und gehören ihnen. Ich habe dankenswerterweise die Genehmigung erhalten, sie hier zeigen zu dürfen. Jungs, ihr habt einen gut bei mir!

Fortsetzung folgt …

Steve McQueen

Triumph führt in 2012 das auf 1100 Stück weltweit limitierte Sondermodell „Steve McQueen“ der Bonneville ein. Da sich das Motorrad gar nicht so sehr von meiner Schwatten unterscheidet, wollte ich hier noch ein paar Zeilen dazu schreiben.

Triumph Steve McQueen Sondermodell

Triumph Steve McQueen Sondermodell

Ich bin zunächst mal auf den Preis gespannt. Ich befürchte, dass die McQueen Bonneville die 10k € sprengen wird. Die „Vielzahl modifizierter Bauteile“, sprich die vielen schwarz lackierten/eloxierten Teile (Felgen, Naben, Lenker, Spiegel und Federn) machen das Motorrad jetzt nicht dringend wertiger, wohl aber teurer. Erkennbare Sonderausstattung ist der Einzelsitz mit dem ebenfalls schwarzen Gepäcktrager, der andere Scheinwerfer (wahrscheinlich von der Scrambler) und der Ölwannenschutz. Die Lackierung hat es so oder so ähnlich ja schon für den Scrambler gegeben. Wenigstens bei den Reifen hätte sich Triumph noch einen Ruck geben können. Die Bonneville soll schließlich an die Trophy TR6 angelehnt sein, dafür hätte sie dann wenigstens sexy Stollenreifen verdient gehabt, schade.

Insgesamt bietet also Triumph hier nichts, was nicht ein leidlich begabter Fan und Bastler auch hinbekommen würde. Was daran Steve McQueen sein soll, ist die nächste Frage, auf die ich hier aber nicht näher eingehen will. Dass Triumph mit dem Namen McQueen Geld zu machen versucht, ist ja schon länger bekannt. Es wird sicherlich eine Käuferschicht für die 1100 Motorräder geben, Triumph verkauft ja auch schon reichlich Motorradbekleidung, die eine ähnliche Klientel ansprechen soll. Wer sich also Coolness kaufen will, sollte hier dringend zuschlagen.

Ich finde meine immer noch schöner.

Bonneville

Meine Schwatte

Ach so, wer sich nicht mehr an die Vorlage erinnert, hier noch der Link zum Video (Einbetten geht leider nicht):
The Great Escape – Steve McQueen

Update (12.01.2012):

Triumph hat meine Prognose knapp um einen Zehner unterboten und den Preis für die Steve McQueen-Edition mit 9990 € festgelegt. Die armen reichen Österreicher müssen 2K€ mehr berappen, warum eigentlich?

Schnapper

Für alle Triumph-Fahrer hier mein Schnäppchen-Tipp: Schaut ab und zu mal bei World Of Triumph vorbei. Bei diesem englischen Online-Händler bekommt man Teile und Zubehör für seine Triumph und Kleidung aus der Kollektion des englischen Motorrad-Herstellers. Im „Sale“ könnt ihr da wirkliche Schnäppchen machen, außerdem sind die sehr fix mit der Lieferung. Bei meiner jetzigen Bestellung hat es nur drei Werktage aus England gedauert.
Zu meiner neuesten Errungenschaft gehört die Sommerjacke Newham für umgerechnet weniger als 70 €. Sie macht einen schweren, wertigen Eindruck, enthält bereits Schulter- und Ellbogen-Protektoren und kann mit einem Rückenprotektor nachgerüstet werden. Als Zugabe habe ich mir noch eine Wintermütze – ja er kommt leider demnächst – gegönnt und für meine Söhne jeweils ein Kids Bonnie T-Shirt ( < 4 €) gekauft. Die 15 Pfund Versandkosten lassen sich bei diesen Preisen wirklich verschmerzen. [caption id="attachment_165" align="aligncenter" width="600" caption="Meine Schäppchen"]Klamotten von World Of Triumph[/caption]

Die ersten Schritte

Nun ging es daran die ersten Schritte Meter mit der Bonnie zu machen und Erfahrung zu sammeln. Als Quell unerschöpflicher Informationen war das ehemalige Bonneville-Forum, das jetzt Thruxton-Forum heißt, schnell meine beliebteste Webseite. Hier konnte mir auch mit meinem ersten Problem geholfen werden, da die Bonnie nach einer Woche schon nicht mehr ansprang. Auch ein Aufladen der Batterie half nicht viel, sie musste ersetzt werden. Bei der Gelegenheit vereinbarte ich auch gleich einen Termin zum Austauschen des gelben Ventildeckels. Dieser Farbtupfer war mir doch ein kleiner Dorn im Auge.

Inspiriert durch das Bonneville-Forum und die Angebot eines gewissen Online-Händlers (siehe Links) für die Classic Twins von Triumph spukten mir auch schon bald die ersten Verfeinerungen meiner Bonnie durch den Kopf. Am dringendsten mussten die Riesenblinker ersetzt werden, aber auch dem Scheinwerfer ging es an den Kragen.

Scheinwerfer und Blinker

Scheinwerfer und Blinker


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