Motorrad-Wochenende

Während ich am ersten September-Wochenende die Gelegenheit hatte zum Hamburger Stadtpark Revival zu gehen (Bilder davon später), gab es zeitgleich etwas weiter im Süden wohl eine sehr coole Veranstaltung für die Freunde von Café Racern, das Glemseck 101. Geile Boiks, coole Typen und schöne Frauen. Ich wollte euch ein paar Fotos von Jörn nicht vorenthalten, wie immer tolle Bilder, die deutlich sagen: „Da will ich auch mal hin“.
Glemseck 101
Ducati
Yamaha
Die ganze Bilderstrecke von Jörn gibt es im Thruxton-Forum.

Stadtpark Revival 2011

Am Wochenende konnte ich nun zum zweiten Mal das Hamburger Stadtpark Revival besuchen. Auf einer abgesperrten Strecke versuchen zumeist ältere Männer in ihren fliegenden alten Kisten Show- oder Gleichmäßigkeitsrennen zu fahren. Mich interessieren dabei natürlich vorrangig die Motorräder. Allerdings sind bei den Autos auch einige Leckerlies dabei, die mir gefallen könnten, mein Budget für Fahrzeuge aber um Einiges überschreiten. Daher ist auch die Klientel im Fahrerlager der 4-rädrigen Maschinen entsprechend auf anderem, manchmal „zu hohem“ Niveau.
Da ist eine Besichtigung im Fahrerlager der Motorräder schon interessanter. Hier wird noch geschraubt und gebastelt und die Fahrer und Besitzer der Maschinen pflegen ihre Schätzchen mit viel Liebe. Ich traf dort auf einige Teilnehmer aus dem Thruxton-Forum, die mit einer Triumph T 140 bzw. einer Norton FT 920 teilnahmen.

Leider war der Samstag von einigen Unfällen überschattet. Der Ablauf geriet daduch arg durcheinander, so dass mir diesmal leider nicht vergönnt war die Haudegen und ihre Schmiermaxe in den alten Renngespannen zu sehen. Eines der Highlights bei dieser Veranstaltung.

Mehr Bilder findet ihr im Moppedblog oder bei foto37.net

Vorfreude

Diese Jahr musste das grosse Triumph-Classic-Forumstreffen im Schwarzwald leider ohne mich stattfinden. Sohnemann hatte Geburtstag und die Star Wars-Party musste natürlich organisiert werden. In 2012 findet das Treffen aber wieder am Himmelfahrtswochenende am Bayernturm in Franken statt. Ich habe mich mit meinem letztjährigen Mitstreiter bereits angemeldet und freue mich tierisch auf dieses Event und die damit verbundene (für mich) große Motorradtour. Außerdem freue ich mich am Samstag mit der Familie zum Hamburger Stadtpark-Revival zu gehen.

Urlaub

Ich habe den Sommerurlaub dieses Jahr in Norditalien mit der Familie verbracht. Einige Eindrücke davon kann man auf meinem Google+ Profil bekommen. Ich möchte hier aber noch kurz ein Resümee aus Motorradfahrer-Sicht ziehen. In der ersten Woche waren wir am Lago Maggiore. Da habe ich noch gesagt, dass ich mir Motorradfahren dort nicht vorstellen kann. Es war einfach zu eng und zu voll mit Fahrradfahrern, Dosen und natürlich mit Bikern. In der zweiten Woche waren wir am Mittelmeer. Auch da war es direkt am Meer deutlich zu hektisch und zu voll. In den Städten wimmelt es nur so von Rollern und Motorräder. Im Hinterland, in den Bergen allerdings habe ich die Bonnie vermisst. Dort gab es viele kleine Straßen mit schönen Kurven, immer wieder bergauf und bergab und fast ohne Verkehr.

Wunderbar war es auch in Venetien, wo wir in den sogenannten „Euganeischen Hügeln“ Colli Euganei wohnten. Diese Hügelkette liegt mitten in der Po-Ebene. Eigentlich ist das dort so platt wie bei uns in Norddeutschland, bis man plötzlich auf diese kleinen Hügel (max. 600 m) trifft und man kilometerlang kurvige Bergstraßen und Serpentinen fahren kann. Dementsprechend war dort am Wochenende „die Hölle los“, so wie es bei uns wohl im Harz oder im Schwarzwald. Ein bisschen Mitgefühl hatte ich mit den Anwohnern, aber auch nur ein bißchen ;-)

Colli Euganei

Colli Euganei


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Der erste Winter …

… war hart und das meine ich nicht nur rein meteorologisch. Ich hätte aufgrund meines Saisonkennzeichens ab März wieder fahren dürfen, der Winter liess dies aber noch nicht zu. Mein erstes größeres Motorraderlebnis führte mich als Anfänger dann auch erstmal zum Fahrsicherheitstraining. Der ADAC hat in Lüneburg eine wirklich tolle Anlage und ich habe an diesem Tag extrem viel über das Motorradfahren im Allgemeinen und das Handling mit der Bonnie im Speziellen gelernt. Das ist wirklich sehr empfehlenswert und ich hatte beschlossen, das jetzt jährlich zu wiederholen.

Die ersten Schritte

Nun ging es daran die ersten Schritte Meter mit der Bonnie zu machen und Erfahrung zu sammeln. Als Quell unerschöpflicher Informationen war das ehemalige Bonneville-Forum, das jetzt Thruxton-Forum heißt, schnell meine beliebteste Webseite. Hier konnte mir auch mit meinem ersten Problem geholfen werden, da die Bonnie nach einer Woche schon nicht mehr ansprang. Auch ein Aufladen der Batterie half nicht viel, sie musste ersetzt werden. Bei der Gelegenheit vereinbarte ich auch gleich einen Termin zum Austauschen des gelben Ventildeckels. Dieser Farbtupfer war mir doch ein kleiner Dorn im Auge.

Inspiriert durch das Bonneville-Forum und die Angebot eines gewissen Online-Händlers (siehe Links) für die Classic Twins von Triumph spukten mir auch schon bald die ersten Verfeinerungen meiner Bonnie durch den Kopf. Am dringendsten mussten die Riesenblinker ersetzt werden, aber auch dem Scheinwerfer ging es an den Kragen.

Scheinwerfer und Blinker

Scheinwerfer und Blinker


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Triumph Bonneville und wie es dazu kam

Vor circa 3,5 Jahren bekam ich von meiner Frau zu Weihnachten einen Gutschein über eine Probefahrstunde auf einem Motorrad geschenkt. Die Kinder seien schon groß (damals 3 und 5) und ich sollte doch mal ausprobieren, ob ich dazu wirklich Lust hätte. Nun ja, im Frühjahr des folgenden Jahres habe ich das Angebot tatsächlich angenommen und mich von einer netten Fahrlehrerin in eine 125-er Enduro einweisen lassen. Ich kam recht schnell mit der Maschine klar, so dass wir noch eine größere Rund Landstraße fahren konnten. Ich hatte Blut geleckt.

Im darauffolgenden Winter habe ich mich dann intensiver mit den örtlichen Fahrschulen auseinander gesetzt und mich für Januar/Februar schon mal zur Theorie angemeldet. Lustig, wenn man mit fast 40 zwischen den Kindern sitzt, die sich gerade auf die Mofa-Führerschein Prüfbescheinigung vorbereiten. Praktisch ging es dann im Frühjahr mit einer Honda CBF 600 zu Werke. Ich habe die Kiste zwar gefühlte 100 mal während der Fahrstunden abgewürgt, wurde aber dennoch nach kurzer Zeit und diversen Pflichtstunden zur Prüfung zugelassen. Weiterlesen