Groß, lang oder doch nur …
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… das “untere Ende der Fahnenstange”. Tja, es gibt noch deutlich größere längere Menschen als mich und für alle gibt es auch passende Motorräder. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Einen schönen Artikel dazu findet ihr bei Moto Vie.

Wo sind die Reichen?
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Ich hatte schon mal auf den “Starbridge Racer” aufmerksam gemacht. Das Motorrad ist nun (fast) fertig und wurde schon auf den Tridays vorgestellt. Es hat dort den ersten Platz bei den Profi-Umbauten gewonnen! Der Starbridge Racer tritt nun beim Glemseck-Sprintrennen an, wird dort natürlich gewinnen und wird anschließend für einen äußerst guten Zweck versteigert. Der Erlös soll komplett dem Hamburger Kinder-Hospiz Sternenbrücke zu Gute kommen.

Download (PDF, 1.07MB)

Hier noch mal der Link zum Blog.

Triumph Media Days (lang)
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Wie schon angekündigt, wurde ich von Triumph zu den sogenannten “Media Days” – oder auch Pressetagen – eingeladen. Das ist eine Veranstaltung bei der Triumph Pressevertretern – und mittlerweile auch Internet-Bloggern – die aktuelle Produktpalette präsentiert und zum Probefahren einlädt. Die Veranstaltung war toll organisiert, inkl. Beköstigung, Tour-Guides und professionell erstellten Fotos war alles optimal an diesem Tag, an dem wir sogar von Regen verschont geblieben sind.

Ich hatte mir ja schon ein paar Modelle zum Testen vorgenommen und checkte morgens kurz, ob denn auch alle Modelle vor Ort waren. Zum Einstieg wollte ich cruisen und eine Thunderbird fahren. Thunderbird heißt aber im aktuellen Modelljahr, dass man die Auswahl zischen drei verschiedenen Varianten hat. Ich entschied mich für die Thunderbird Storm, die einfach am coolsten aussah. Quasi doppelt soviel Kubik (1700 ccm) wie bei meiner Bonnie aus der selben Anzahl Zylinder, das wollte ich doch mal ausprobieren.

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Was soll ich sagen: der Donnervogel drückt ganz schön. Man kann auch aus untersten Drehzahlbereichen zügig beschleunigen, so dass die ersten Kurven im Taunus richtig viel Spaß machten. Ich blubberte sehr entspannt vor mich hin und genoß die gefühlte Coolness ;-). Ich blickte auch nicht einmal zum Tacho, was natürlich auch der Tatsache geschuldet sein mag, dass das Ding auf dem Tank positioniert ist. Beim ersten schnelleren Abbiegen und im nächsten Kreisverkehr in einem kleineren Örtchen hatte ich dann aber sehr schnell Bodenkontakt. Ich hatte mir extra die Storm ausgesucht, um z.B. die Trittbretter der LT zu vermeiden. Das nutzte aber nicht viel, die Bodenfreiheit ist wirklich sehr begrenzt. Bremsen, Beschleunigung, sogar der Sound, alles prima, für die schnelle Kurvenhatz aber nicht gemacht. Das weiß aber der geneigte Käufer.

Als Kontrastprogramm wählte ich anschließend die kleine Tiger XC mit einem 800 ccm Dreizylinder. Das war natürlich komplett anders. Motorensound gleicht eher einem Pfeifen und man muss eben mehr drehen und schalten, aber Agilität und Leichtfüßigkeit hatte ich nun über alle Maßen.

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Die Tiger machte richtig viel Spaß und ich fühlte mich nun leicht wie ein Vogel und gleich viel schneller 😉 Das Motorrad war wunderbar zu beherrschen, ich wünschte mir sie sofort als Alltagsmotorrad. Einzig meine rechte Hand machte mir nach einiger Zeit leichte Probleme, irgendwie war die Lenkposition noch nicht das Optimale. Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran es lag, vielleicht fehlte einfach ein wenig mehr Kröpfung.

Beim Zwischenstopp auf dem Feldberg tauschte ich, wie vorher vereinbart, mit einem Mitfahrer die kleine Tiger 800 XC gegen die große 1200-er Tiger Explorer. Der Kollege schimpfte sehr auf das Motorrad, was meinem mulmigen Gefühl – oder eher Respekt – gegenüber der “Dicken” nicht zu Gute kam. Doch siehe da, alles passte perfekt. Es mag an meiner Größe von über 1,90 m liegen aber auf diesem Motorrad hatte ich den Eindruck mir könne überhaupt nichts passieren. Der Unterschied zur kleinen Tiger war doch erheblich. Natürlich war sie nicht ganz so agil, hatte dafür aber noch mehr Druck und es ließ sich nun wieder schaltfauler fahren.

explorer_action_2 © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Der Tiger zog wie auf Schienen durch den Taunus und ich begann mich mit den Instrumenten zu beschäftigen. Motorrad mit Tempomat, das musste mal ausprobiert werden. Doch die Schalter in der rechten Intrumenteneinheit waren so angeordnet, dass ich sie mit dem Daumen der rechten Hand nicht bedienen konnte ohne den Gasgriff loszulassen. Ich musste hinterher auch lernen, dass der Tempomat nur im sechsten Gang funktioniert, ich konnte diesem technischen Schnickschnack jedenfalls keinerlei Funktion entlocken. Ich stellte dabei aber auch fest, dass mir einfach ein wenig langweilig war. Auf Schienen fährt man dann doch besser mit der Bahn 😉

explorer_details_53 © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Drei meiner vier Wunschmotorräder hatte ich damit schon “abgearbeitet”. Fehlte mir nur noch die Speedy auf meiner Liste, da jedoch nur eine Speed Triple zur Verfügung stand und @edigixxer einfach schneller war, ließ ich mich auf die Street Triple R ein. Ich hatte schon mal eine Street Triple als Werkstattersatzfahrzeug und keine allzu guten Erinnerungen an das Teil. Das Motorrad ist einfach ein wenig zu klein für mich und vor allem für meine Füße.

Aber damals hatte ich “nur” eine normale Street und flaches Land zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, jetzt konnte ich eine “R” im Taunus fahren. In Matt Graphit sah sie zudem noch verdammt gut aus.

MY14_Street Triple R_Matt Graphite_RHS © Triumph Motorrad Deutschland GmbH

Mir war klar, dass ich nun wieder mehr schalten und höher drehen musste durfte. Der kleine Dreizylinder machte mit den richtigen Kurven auch super viel Spaß. Vor allem die 4-Kolben Nissin-Bremsanlage haute mich – im wahrsten Sinne – (fast) vom Hocker. Mir war schon klar, dass die Bonnie eine, na ja, eher mäßige Bremse hat, was aber möglich ist, konnte ich jetzt erst lernen. Das verleitet natürlich dazu noch schneller zu fahren, noch später zu bremsen, macht aber richtig Laune. Mein Fazit kurz nach der Fahrt auf Twitter lautete: “Klein, hektisch, leider geil!! Street Triple R”

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Danke Triumph für diesen tollen Tag, mit vielen Eindrücken und netten Leuten. Ich habe endlich einige persönliche Kontakte zu meinen “Twitter-Stars” 😉 knüpfen können. Außerdem bin ich vier tolle Motorräder gefahren, freue mich aber auch darauf mit meiner Bonnie mal wieder zu kommen und den Taunus unsicher zu machen.

Triumph Media-Days
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Triumph hat Presse, Blogger und Forumsbetreiber zu den alljährlichen Media Days eingeladen, um die aktuelle Triumph Produktpalette zu testen. Dieses Jahr werde ich dabei sein und mich mal ein bisschen bei den anderen Modell umsehen. Mich interessieren vor allem die Tiger (klein und groß), Thunderbird und natürlich Speedy. Rocket wäre natürlich auch was Feines 😉

Triumph Media Days

Ich werde jedenfalls von diesem Event berichten. Ich habe ja ansonsten lange nichts mehr von mir und der Bonnie hören lassen.

Verpasst
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Mitte April wurde ich zu den Triumph Pressetagen eingeladen. Hach, alle Triumph-Modelle unbeschwert testen, das wäre was. Urlaub hätte ich noch ein paar Tage gehabt, Termin? 5./6. Juni, och nö. Sohnemann hat Geburtstag, da kann ich natürlich nicht fehlen. Schade, nun gut, die Veranstaltung wird auch bestimmt ohne mich toll 😉

Ein paar Eindrücke von den Motorrädern und von der Veranstaltung gibt es aber, dank vieler anderer Blogger, die es sich nicht haben nehmen lassen, nach Rosbach vor der Höhe zu fahren, dennoch.

Testbericht von Griesgram

Eindrücke von Edigixxer

Schönen Dank für die tollen Berichte und die “Live”-Berichterstattung auf Twitter!

Kurventraining bei Regen
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Oh man, habe schon lange nichts mehr geschrieben. Da hat mein Jobwechsel Mitte letzten Jahres doch einiges bewirkt 😉 Ich reiß’ mich zusammen und versuche wenigstens sporadisch wieder was zu schreiben.

Wie schon im letzten Jahr wurde im ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg ein Kurventraining zum Saisonstart für Triumph Twins organisiert. Diesmal wollten wir einen ganzen Tag nutzen, deshalb war die Terminauswahl auch recht schnell begrenzt und aus dem “zum Saisonstart” wurde Ende Mai. Wer sich noch dunkel an den Mai erinnern kann, – die Hochwasseropfer erleben noch heute die Folgen – es war der nasseste seit Jahren. Ich brach also am frühen morgen schon im Regenkombi auf, da mein sehr verlässlicher norwegischer Seewetterbericht pünktlich ab 10:00 Uhr Dauerregen bis zum Abend versprach.

Auf der einen Seite hätte ich mir natürlich besseres Wetter erhofft, auf der anderen Seite habe ich mir aber auch viel vom Kurvenfahren im Regen unter fachmännischer Anleitung versprochen. Und so hieß mein erklärtes Tagesziel auch “Respekt vor dem Regen ablegen” und “gucken, was geht”. Die ersten zwei Runden auf dem Kreisel in Lüneburg konnten wir noch im Trockenen absolvieren, aber dann bestätigte sich leider die Vorankündigung der Norweger. Wir konnten uns langsam an die Nässe gewöhnen und übten vor allem das locker sein, was im beengten Regenkombi gar nicht so einfach war. Ich legte tatsächlich den Respekt vor dem nassen Untergrund ab und hatte mächtig Spass. Den zweiten Teil des Tages fuhren wir teilweise durch knöcheltiefe Pfützen. Ich war wirklich erstaunt, welche Geschwindigkeiten und Schräglagen doch bei solchen Witterungsverhältnissen möglich sind. Einen guten Dienst hat dabei auch mein Pirelli MT60 gemacht.

Einen Eindruck von diesem Tag hat “Smoker” eingefangen (PS: er fuhr in der schnellen Gruppe):

Ich habe an in Lüneburg wieder sehr viel Neues gelernt und bin letztendlich sehr froh, dass das Wetter so war wie es war. Am Ende des Tages ist man zwar durchgefroren und die Nässe fand dann auch auf der Rückfahrt noch den Weg zur Unterwäsche, aber diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Außerdem war es wieder eine sehr coole Truppe mit ausnahmslos schönen Motorrädern:

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